05.08.2004 - Lilalu Sommerfest am 23.08.
Zur lets netz-Sommerparty sind alle herzlich eingeladen, die sich der lets netz-Idee verbunden fühlen. Sie findet statt am 23.08. auf dem Lilalu Sommerfest am Olympiagelände. Ab 19 Uhr gibt es einen Sektempfang im Literaturzelt, zu Gast ist dabei die Publizistin und Expertin für Frauenfragen Claudia Pinl. Ab 20 Uhr ist im Biergarten Gelegenheit für Gespräche, Vernetzung und gemütliches Beisammensein. Die lets netz-Initiatorinnen freuen sich über zahlreiche BesucherInnen!
07.03.2004 - Frauen auf dem lets netz-Gipfel
Mehr als 400 Besucherinnen drängten sich am Sonntag, den 7. März, auf der Zugspitze in den Saal der Kunsthalle. Höhepunkt der Veranstaltung zum Internationalen Frauentag war der viel beklatschte Auftritt der Kabarettistin Maria Peschek, die das moderne Frauenbild unterhaltsam auf den Kopf stellte. Beim anschließenden Gipfeltalk, den die Journalistin Inge Bell leitete, waren die ernsten Frauenthemen angesagt: Warum es Frauen beispielsweise immer noch schwer haben, Gipfelpositionen in Politik und Wirtschaft zu erklimmen. Die immer noch schlechten Aufstiegschancen für Frauen beklagten auch andere Teilnehmerinnen. Das andere große Thema der Veranstaltung war der bundesweite Sozialabbau. Bei der anschließenden Abstimmung über die frauenpolitisch wichtigen Themen war das Ergebnis zumindest bei den Mini-Jobs & Mini-Renten deutlich, das den Frauen am meisten unter den Nägeln brennt. Beim virtuellen lets netz-Gipfel unter www.letsnetz2004.de im Internet, bei dem sich mehr als 5000 Leute beteiligten, zeigte sich dasselbe Meinungsbild: 46 Prozent sprechen sich für einflussreichere Positionen von Frauen aus, gegen Mini-Jobs & Mini-Renten rund 57 Prozent. Die bayerischen kommunalen Gleichstellungsstellen werden sich deshalb in Zukunft verstärkt um diese Themen kümmern. „Wir wollen zeigen, dass auch Frauen Seilschaften und Netzwerke bilden können“, sagt Ute Holzmann, von der Gleichstellungsstelle des Landratsamtes Weilheim-Schongau.
06.03.2004 - Gleiche Beiträge - gleiche Rente
Es gibt noch andere interessante Aktionen zum Internationalen Frauentag. Wichtiges Beispiel: Die Kampagne "Tag der Abrechnung". Sie startet zum 8. März 2004 und setzt sich ein für Unisex-Tarife in der privaten Kranken- und Rentenversicherung. Ein erster Höhepunkt ist der europaweite gewerkschaftliche Aktionstag für ein soziales Europa am 3. April 2004. Großkundgebungen finden in Berlin, Köln und Stuttgart statt. Damit Frauen nicht mehr bezahlen - oder weniger bekommen.
05.03.2004 - Gipfelprogramm im Überblick
Wer am Gipfel-Event mitwirkt:
-Einstimmung durch fünf Alphornbläserinnen aus Garmisch (reimche@alphorn-zugspitze.de)
-Begrüssung durch die Initiatorinnen (Inge Höhne, Gleichstellungsstelle München, Ragnhild Eßwein-Koppen, Gleichstellungsstelle Landratsamt München und Ute Holzmann, LRAmt Weilheim-Schongau)
-Die Kabarettistin Maria Peschek schildert auf unterhaltsame Art und Weise ihre Sicht auf die Situation von Frauen in Bayern (www.mariapeschek.de)
-Gipfeltalk, moderiert von der Fernsehjournalistin Inge Bell zu den Themen der letsnetz-Abstimmungs-Aktion mit Vertreterinnen aus Bayern und Tirol:
Aufstieg und Anerkennung: Tomara OByrne, Tirol (Personalreferentin und Funktionsträgerin diverser Organisationen in Österreich)
Arbeit und Ausbildung: 1. Sabine Spörlein, München ( junge Verwaltungsfachangestellte, LRA Muc) 2. Gerda Schennach, Tirol (Vermessungsingenieurin)
Macht und Einfluss: 1. Stadträtin Lydia Dietrich, München (StellvertretendeVorsitzende der Frauenkommission des Münchener Stadtrates) 2. Frau Silke Möhrling, Tirol (Mitarbeiterin Tiroler Landesregierung Abt. JUFF- Frauenreferat)
Heim und Herd: Dr. med. Gerhild Schenck-Heuck, Lkrs. Starnberg (Mutter von 4 Kindern, Gemeinderätin)
Anmache und Mobbing: Dipl. Psych. Petra Gotzler, München (LMU München, Lehrstuhl für Arbeitspsychologie)
Mini-Jobs und Mini-Renten: Gundi Tillmann, Gewerkschaftssekretärin.. (IGBau.)...
-Uraufführung: Kay Hoffman sorgt mit ihrer eigens für den letsnetzFrauenGipfel komponierten TranceTextMusik "Eine Frau" und einer Tanzanimation für den richtigen Beat. (Daneben animiert sie die Anwesenden, eine "Abstimmung mit den Füssen" zu gestalten.) Ab dem 15.3. ist die Musik als CD erhältlich über www.kayhoffman.de
Ausklang mit den Alphornbläserinnen
Und wenn der Saal überfüllt ist?
Der Veranstaltungsraum fasst maximal 400 Personen. Für den Fall, dass Personen wegen Überfüllung nicht am Programm teilnehmen können, haben die Veranstalterinnen einen zweiten Auftritt von Maria Peschek vorgesehen. Er würde gegen 14 Uhr stattfinden.
05.03.2004 - Auch Männer sind willkommen
Immer wieder gibt es Anfragen bei den Veranstalterinnen, ob auch Männer mit zum FrauenGipfelTreffen am 7. März auf die Zugspitze kommen können. Die Antwort: Ja! Ein Besuch auf Deutschlands höchstem Berg bietet sich auch als Familienausflug an. Kleine Einschränkung: Die verbilligte Gipfelfahrt gegen Vorlage eines Gutscheins gilt nur für Frauen. Kinder- bzw. Familienermäßigungen sind möglich.
03.03.2004 - Schnell Entschlossene müssen sich beeilen
Die Mitfahrgelegenheiten von München aus werden knapp: Die Plätze in den Bussen ab Landratsamt München sind bereits belegt. Möglichkeiten bestehen noch bei der Gewerkschaft. Dort starten die Busse um 8.30 Uhr vom DGB-Haus, Schwanthalerstr. 64. Die Initiatorinnen empfehlen daher zur Gipfelfahrt am 7. März, das eigene Auto oder den Zug zu benutzen, z.B. um 7.31 vom Hbf. Von dort hat man guten Anschluss an den Stadtbus, der zur Eibseebahn fährt.
02.03.2004 - Landtagsabgeordnete von lets netz begeistert
Das FrauenGipfelTreffen bekommt große Zustimmung bei bayerischen Landtagsabgeordneten: Christa Naaß, SPD, die auch schon im letzten Jahr zu den ErstunterstützerInnen von lets netz 2003 gehörte, findet die Idee gut: "Ich wünsche den Gipfelstürmerinnen alles Gute und viel Erfolg bei der gemeinsamen weiteren Arbeit." Lets netz-Initiatorin Inge Höhne vom Münchner Frauenbüro stellte heute die diesjährige Kampagne zum Internationalen Frauentag auf dem 25. Tagung der Münchner Gleichstellungsbeauftragten im Bayerischen Landtag vor, mit dabei war unter anderem die Vizepräsidentin Barbara Stamm.
01.03.2004 - Bereits mehr als 3000 Seiten-Besuche
Weit mehr als 3000 interessierte Frauen und Männer haben sich bereits auf der Internet-Seite www.letsnetz2004.de eingelickt, um sich über die Aktionen zum Internationalen Frauentag 2004 zu informieren. Die Initiatorinnen freuen sich über die täglich zunehmende, rege Beteiligung.
27.02.2004 - Kemptener Ver.di-Frauen reisen an
Auch bei der Gewerkschaft herrscht Begeisterung für letsnetz2004: Der Bezirksfrauenrat Kempten von Ver.di organisiert einen Bus mit 60 bis 65 Plätzen.
Abfahrt 7.30 Uhr mit dem Bus ab der ver.di Geschäftsstelle, Hirnbeinstraße 3, 87435 Kempten. Den PKW kann man entweder kostenfrei an den leerstehenden Parkplätze rundherum abstellen oder zur Not ins Parkhaus fahren.
26.02.2004 - Ingolstadt und Augsburg machen mit
letsnetz2004 zieht weite Kreise: Täglich kommen neue Rückmeldungen von bayerischen Gleichstellungsstellen. Neben den Städten Ingolstadt und Augsburg haben frauenbewegte Gipfelstürmerinnen aus Germering, Fürstenfeldbruck, Ottobrunn und Unterschleißheim ihre Mitwirkung angekündigt.
19.02.2004 - Kostenloser Bus für IG-Bau-Frauen
IG BAU-Frauen haben freie, kostenlose Fahrt. IG BAU-Frauen erhalten zusätzlich einen Zuschuss von 10 Euro für die Zugspitzbahn. IG BAU-Frauen erhalten einen kostenlosen Imbiss.
18.02.2004 - Staatsministerin unterstützt die Aktion
Die bayerische Sozialministerin Christa Stewens findet die Gesamtaktion zum "FrauenGipfelTreffen" gut und unterstützt die Anliegen der Initiatorinnen.
16.02.2004 - Busfahrpläne ab sofort da
Für alle, die am Sonntag, den 7. März, mit zum FrauenGipfelTreffen auf die Zugspitze fahren wollen, gibt es ab München eine Mitfahrmöglichkeiten mit dem Bus. Abfahrt ist um 8.30 Uhr vom Mariahilfplatz (Landratsamt München, Mariahilfplatz 17), der Bus fährt direkt zur Talstation Eibsee.
16.02.2004 - Gipfel-Event mit der Kabarettistin Maria Peschek
Auf dem FrauenGipfelTreffen am Sonntag, 7. März, auf der Zugspitze wird die bekannte Kabarettistin Maria Peschek einen Querschnitt aus ihrem Soloprogramm bieten und aus ihrer Perspektive erzählen, wie es Frauen in Bayern ergeht.
