letsnetz2004

Internationaler Frauentag 2004

UnterstützerInnen

Sonntag, 7. März, Zugspitze

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Bei unseren Unterstützerinnen und Unterstützern möchten wir uns ganz herzlich bedanken!

Leider ist es so, dass bei sozialen Umbauten tendenziell die Schwächeren den Kürzeren ziehen und dazu zählen zweifellos die Frauen. Wir müssen daher darauf achten, dass trotz der Finanznot der Städte und Gemeinden nicht vor allem bei denjenigen gekürzt wird, die bereits stark belastet sind. Zahlreiche Münchner Frauenprojekte leisten im präventiven Bereich hervorragende Arbeit. Derzeit muss sicherlich alles genau geprüft werden. Doch dort, wo die Not noch nicht so deutlich sichtbar ist, wird der Rotstift meist am schnellsten angesetzt und Frauen wehren sich dabei oft zu selten. Außerdem ist es besonders wichtig, die Berufstätigkeit von Frauen zu fördern. Entscheidend dafür, dass Frauen und Männer Beruf und Familie unter einen Hut bringen können, ist ein entsprechendes Angebot an Kinderbetreuungsmöglichkeiten. Die Zahl der Betreuungsplätze soll daher in München weiter ausgebaut werden.
Dr. Gertraud Burkert, Münchner Bürgermeisterin

Das Gipfeltreffen lets netz von Frauen auf der Zugspitze ist eine Initiative, die ich als Landesrätin für Frauenangelegenheiten des Landes Tirols sehr begrüße und gerne unterstütze. Vernetzung und Empowerment von Frauen sind auch auf Tiroler Seite Ziele, die wir anstreben. Deshalb veranstalten wir Politiklehrgänge für Frauen - seit 2003 erstmals auch in grenzüberschreitender Zusammenarbeit mit dem Außerfern und dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Das Kennenlernen der Nachbarinnen jenseits der Landesgrenzen ist eine Bereicherung und zeigt neben manchen Unterschieden vor allem die Gemeinsamkeiten des Frauenlebens auf. Auch innerhalb Tiroler Landesregierung gibt es zahlreiche Aktivitäten zur Umsetzung der Chancengleichheit von Männern und Frauen. Bereits 1999 wurde Gender Mainstreaming als Leitziel gesetzlich verankert, 2002 wurde ein Frauenförderungsprogramm für Landesbedienstete beschlossen, Mentoring-Projekte zur beruflichen Entwicklung für Frauen und Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag werden durchgeführt.
Dr. Elisabeth Zanon-zur Nedden, Tiroler Landesrätin

Noch ist es längst nicht selbstverständlich, dass Frauen 'oben' sind: Im Management, in Führungsfunktionen, in der Politik, bei Gipfel-Treffen von Staats- und Regierungschefs, als Professorinnen, als Erfinderinnen, als Nobelpreisträgerinnen und so weiter, man(n) trifft sie da nur selten. Um so wichter ist es, mit einer Aktion, wie dem FrauenGipfelTreffen auf der Zugspitze, Flagge zu zeigen für alle Frauen; sowohl für diejenigen, die es geschafft haben, als auch für die anderen Frauen, denen Mut gemacht werden soll, ihren Weg zu gehen. Wie beim Gipfelsturm sollten die Frauen dazu alle angebotenen Seilschaften und Netze nutzen, die Hilfestellungen der Gleichstellungsbeauftragten sind hier von großem Wert.
Christa Stewens, Staatsministerin, Bayerisches Staatsministerium für Arbeit, Sozialordnung, Familie und Frauen, Frauenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung

Ich unterstütze das grenzüberschreitende FrauenGipfelTreffen auf der Zugspitze und wünsche den Veranstalterinnen, den Besucherinnen und Besuchern einen informativen und auch geselligen Tag. Natürlich freut es mich besonders, dass die Idee hierzu und auch die tatsächliche Umsetzung sehr viel mit unserer Gleichstellungsbeauftragten Ute Holzmann zu tun hat.
Luitpold Braun, Landrat, Landkreis Weilheim-Schongau